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Convivium

Hinter Convivium steht die Idee, die Stein- und Marmormaterialien von Marimar durch zeitgemäße Projekte auf Mikroebene besonders zur Geltung zu bringen. Es handelt sich um 10 Objekte rund um den Esstisch (daher der Name Convivium), die die Momente des geselligen Beisammenseins verschönern und die gedeckte Tafel mit teilweise surrealen und symbolischen, aber auch äußerst funktionalen Aspekten bereichert.

Figure

Figure ist eine Serie von Kerzenständern aus Onyx, die sich an Menschen- und Tierfiguren inspirieren. Sie charakterisieren sich durch zweidimensionale Umrisse von Gesichtern, Händen und Köpfen, die sich schützend über das warme, gemütliche Licht der Kerzen legen und es gleichzeitig hervorheben. Die dünnen, gravierten Scheiben aus grünem, weißem und rosafarbenem Onyx verleihen jeder Silhouette eine unendliche Anzahl an transparenten Variationen und Farbnuancen. Bezaubernde Figuren, die jeder gedeckten Tafel eine besondere Ausstrahlung verleihen, die sich auch auf die Gäste überträgt.

Eligo Studio

Rompinoci

Für den Nussknacker Rompinoci hat Matteo Agati Serizzo-Granit als Material ausgesucht. Ein Objekt von schlichter Eleganz, dessen ovale Form an einen römischen Circus erinnert und dem Ritual des Nussknackens dient. Das gemeinsame Aufbrechen und Verzehren von Nüssen gilt als eine glücksbringende Handlung, die nicht nur an Festtagen Tradition ist, sondern in vielen Regionen Süditaliens zum festen Brauch gehört, insbesondere in Sizilien, dem Herkunftsort des Autors. Die alleinige Verwendung des Materials Granit mit seiner ausdrucksstarken, kleinformatigen Textur, verweist auf eine uralte Handlung und die primitive Geste, mit Hilfe des Steins an die ersehnte Frucht zu gelangen.

Matteo Agati

Tovaglia

Tovaglia ist eine Serie aus Geschirr und Accessoires aus polychromem Marmor. Als Inspiration diente das klassische Karomuster der Servietten traditioneller italienischer Gasthäuser, das mit einer edlen Kombination verschiedener Marmorarten nachgebildet wird: Rosso Francia, Rosa Perlino und Biancone. Das quadratische Muster verliert dank der runden Oberflächen an Strenge und reduziert bzw. erweitert sich zu interessanten Graphiken mit optischen Interferenzen, die die Objekte aus ihrem Kontext reißen und auf formaler Ebene die immaterielle Seite der Materie zum Vorschein bringen.

Analogia Project

Pivò

Pivò ist eine modulare Obstschale, die aus den beiden Marmorarten Grigio Carnico und Rosa Portogallo zusammengesetzt ist. Die Formen der beiden Materialien inspirieren sich an ihren Eigenschaften: der intensiv graue Grigio Carnico mit weißen Äderungen bildet zwei stumpfe Kegel, während der sanft wirkende Rosa Portogallo eine Kugel formt, die das verborgene Verbindungselement zwischen den beiden Kegelstümpfen bildet. Die Obstschale besteht aus zwei gespiegelten Formen, deren kleinere Unterseite durch eine Kugel vereint wird, die ihnen durch ihr Eigengewicht Stabilität verleiht. Sie können aber auch einzeln verwendet werden. Ein Objekt, das auf den Merkmalen der Festkörper basiert und mit seiner Form das „optische Gewicht“ des Marmors widerspiegelt, aus dem es gemacht ist.

Gustavo Martini

Cupola

Der elegante Brotteller Cupola aus Portoro-Marmor und Wiener Geflecht ist eine Hommage an die Kuppeln der italienischen Architektur. Er besteht aus zwei Teilen: einem Unterteil aus schwarzem Marmor mit goldgelber Textur und einer „Kuppel“ aus leichtem Wiener Geflecht, die sich schützend über das Brot wölbt und ein traditionelles Element der Tischkultur bildet. Sie ergänzt auf unkonventionelle Art die komplexen Formen des Unterteils und bringt die typischen Äderungen des Marmors auf ideale Weise zur Geltung, so dass „Cupola“ eine eigene, kleine Tischarchitektur darstellt!

Giorgio Bonaguro

Due

Due ist ein einfacher und schlichter Teller aus Travertin, der sowohl als Tafelaufsatz dienen kann als auch als Anrichteplatte oder Tablett. Seine runde Form ist in zwei symmetrische Sektionen unterteilt, die die Verwendungsbereiche auf figürliche Weise voneinander trennen. Die komplementären Oberflächen können dank ihrer Leichtigkeit und Handlichkeit zum Servieren von Aperitifs verwendet werden, ebenso wie für Kompositionen aus Süßgebäck, für das Frühstück oder als Platte für Verkostungen. Der Kalkstein, aus dem der Teller gefertigt ist, fand in bedeutenden römischen Bauwerken wie dem Kolosseum und Pantheon Anwendung und zeichnet sich sowohl durch seine materielle als auch farbliche Ausstrahlung aus.

Federico Angi

Uovocomune

Der Entwurf Uovocomune inspiriert sich an den berühmten Festbanketten der Renaissance, die häufig mit üppigen Ornamenten aus Eiern geschmückt waren: ein Lebensmittel, das seit jeher Inbegriff und Symbol für den Anfang des Lebens darstellte. Dieser edle Eierbecher aus Marmor Rosso Verona stellt es erneut in den Mittelpunkt, sowohl als einzelnes Element als auch durch die Kombination der Form von Ei und Becher, die fast miteinander verschmelzen. Durch einfaches Übereinanderstellen kann man einen potentiell unendlichen Turm aus Eiern errichten, womit erneut auf die Türme der Renaissance Bezug genommen wird. Reiht man sie hingegen abwechselnd aneinander, entsteht eine wirkungsvolle „Tortenform“, die sich für eine große Anzahl an Tischgästen eignet.

Flatwig Studio

Vues du ciel

Der Entwurf Vues du Ciel von Philippe Tabet besteht aus zwei Tabletts und einem Salzstreuer. Das Essen war seit jeher ein beliebtes Sujet der Kunst: Philippe Tabet nutzt zur Verarbeitung des Themas unserer modernen Ernährung eine äußerst traditionsreiche Technik, das Mosaik. Die einfachen Formen inspirieren sich an den Landschaftsmustern, die beispielsweise durch den intensiven Ackerbau, die Fischzucht und die Salzfelder entstehen. Damit bringt er sowohl eine „ethische“ als auch „ästhetische“ Lesart in unsere alltäglichen Gewohnheiten, da die Mosaiken aus polychromem Marmor und mit Marmorpulver gemischtem Harz uns an die Herkunftsorte der Lebensmittel und ihre Produktionstechniken erinnern.

Philippe Tabet

Suffit

Suffit bedeutet auf französische „genug“ und ist das Ergebnis der spontanen Komposition zweier Steinfragmente zu einem schlichten Kerzenständer. Dabei handelt es sich um Teile, die aus anderen, oft unbekannten Verarbeitungen stammen und dadurch außergewöhnliche Formen aufweisen, die ein potentiell unendliches Spiel aus Kombinationen ermöglichen. Keine vorgegebenen Regeln und Formen, sondern eine Reihe unterschiedlichster Geometrien, die ein leichtes und ephemeres Objekt wie die Kerze auf intuitive Weise stützen. Der onomatopoetisch auf das Ausblasen der unruhigen Flamme anklingende Name lädt ein, für eine Weile innezuhalten und sich einen Moment der Ruhe und des inneren Gleichgewichts zu gönnen.

Maddalena Selvini

Aequilibrium

Die Obstschale Aequilibrium besteht aus einem großen Teller aus weißem Thassos-Marmor, der über eine feine Stange aus poliertem Messing von einem Zylinder desselben Materials im Gleichgewicht gehalten wird. Die drei Elemente sorgen mit ihren unterschiedlichen Formen für ein augenscheinliches Gleichgewicht, das der Schwere des Steins Dynamik und Leichtigkeit verleiht. Das geometrische Formenspiel der Obstschale inspiriert sich am brasilianischen Baustil des Architekten Oscar Niemeyer und verleiht ihr einen starken ikonischen Charakter: ein kleines, virtuoses Bauwerk für eine ganz besondere Tischlandschaft.

Ronald Sasson

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